Gardena Gartenpumpe und Hauswasserautomaten, Hersteller: Gardena

Robert Kuhlmann meldet aus Deutschland folgendes Produkt: Gardena Gartenpumpe und Hauswasserautomaten, Hersteller: Gardena

Kaufmonat: 04/2009, Schadensmonat: 04/2011

Das hat mich geärgert:

Kurz nach Ablauf der Garantiezeit meines Hauswasserautomaten (Gardena 4000/5 electronic) trat im Betrieb Wasser aus dem Gehäuse aus. Als Fehlerort stellte sich das Gehäuse des Durchflussmessers heraus, das aus Kunststoff gefertigt ist. Über die Jahre verliert der Kunststoff seine Flexibilität und bricht. Natürlich soll man dann eine neue Pumpe kaufen, obwohl der Motor und die Pumpe selbst in einwandfreiem Zustand sind.

Wie habe ich mir geholfen (Anm. Red.: Nachmachen nur auf eigenes Risiko):

Ich habe die entstandenen Risse vorsichtig gesäubert und etwas erweitert und sie dann mit Hosch-Industriekleber (eine Kombination aus Füller und Sekundenkleber; www.hosch-kleber.de) verschlossen. Die Reparatur hält inzwischen seit zwei Jahren einwandfrei und hat mir die Anschaffung einer neuen Pumpe erspart. Das Gehäuse des Durchflussmessers ist als Ersatzteil nur zusammen mit diversen anderen Teilen des Druck- und Durchflussmessers erhältlich (Gardena Artikel Nummer 1481-00.900.62) und soll satte 79,31€ kosten. Im Vergleich kostet der Reparaturkleber etwa 25€ (er reicht für viele weitere Reparaturen) und es ist nur ein wenig Bastelarbeit erforderlich (ca. 1 Stunde). Ich erwähne den Kleber hier gesondert, weil er nicht sehr bekannt ist. Ich habe damit schon sehr viele Kunststoffteile repariert und mag ihn nicht mehr missen. Der Kleber besteht aus einem feinen Pulver und einem flüssigen Acrylatkleber. Sobald die Flüssigkeit in das Pulver einzieht, entsteht eine extrem harte und stabile Verbindung. Die Verbindungen sind so stabil, dass neue Schäden höchstens außerhalb der Reparaturstellen entstehen. Auch stark mechanisch beanspruchte Kunststoffteile (z.B. auch Autostoßstangen) lassen sich damit wasserdicht und stabil verbinden. Am besten erweitert man Bruchstellen ein wenig (z.B. mit einem Dremel), damit ausreichend Pulver an die Bruchstelle kommt. Man sollte allerdings auch nicht zu großzügig sein, weil Überschuss so hart wird, dass man ihn nur noch mit den härtesten Schleifscheiben oder mit besonders gehärteten Metallfeilen bearbeiten kann. (Sorry für die Werbung, aber für mich ist dieser Kleber inzwischen ein sehr wichtiges Reparaturwerkzeug)

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MURKS? NEIN DANKE!

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